Bauplatzuntersuchung mit Elektrosmogmessung in Peine

Vor der Errichtung ihres Neubaus, beauftragte eine junge Familie aus Peine eine Bauplatzuntersuchung. In Sichtweite des Grundstücks befand sich eine Hochspannungsleitung und ein Handysender. Somit bestand kein Zweifel, dass zuvor die Belastungssituation abgeklärt werden sollte.

In der Nähe von Hochspannungsleitungen treten elektrische und magnetische Wechselfelder auf. Als in den 80er Jahren eine Studie, eine Häufung von Krebsfällen bei Bewohnern von Häusern in der Nähe von Freileitungen dokumentierte, war dies der Startschuss für verstärkte Forschungsanstrengungen im Bereich Elektrosmog. Seitdem wächst das Bewusstsein, dass ein relevantes Gesundheitsrisiko besteht.

Elektrosmog durch Hochspannungsleitungen oder Mobilfunksender kann zum Gesundheitsrisiko werden

Baubiologische Bauplatzuntersuchung

Die Messwerte zeigten, dass der Einfluss der Hochspannungsleitung zu vernachlässigen war. Der Abstand zum Grundstück war groß genug.

Die Funkwellen durch den Mobilfunkmast waren hingegen deutlich messbar. Diese Messung wird grundsätzlich in unterschiedlichen Höhen durchgeführt, um die Emissionen in den verschiedenen Stockwerken abzuschätzen. Die zunehmende und dauerhafte Belastung durch hochfrequente Strahlung (z. B. Mobilfunk) gilt als besonders riskant. Um die künftige Exposition durch elektromagnetische Strahlung zu verringern, wurden Abschirmmaßnahmen empfohlen. Zum Einsatz kommen z. B. spezielle Farben, Folien und Gewebe, die frühzeitig eingeplant werden können. Im Gegensatz zu nachträglichen Maßnahmen, lässt sich so der Aufwand deutlich reduzieren.

 

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