Schimmelpilzuntersuchung in Haus und Wohnung

Die Begutachtung und Bewertung von Schimmelpilzschäden erfolgt u. a. durch bauphysikalische Messungen, Materialfeuchteuntersuchungen, Luftfeuchtigkeits-, Oberflächen- und Lufttemperaturmessungen und deren Langzeitaufzeichnung per Datenlogger. Die Schimmelpilzanalyse kann per Luftkeimsammlung, Partikelsammlung, Staub-, Klebefilm-, Abklatsch- und Materialprobe, Erkenntnisse über die Gattungen und Arten des mikrobiellen Wachstums geben. Nach Beurteilung des Schadens erfolgt die Beratung über Abhilfe- und Sanierungsmöglichkeiten und die Erstellung eines Berichts bzw. Gutachtens. Bei größeren Schimmelpilzbefällen sollte nach Abschluss der Sanierung eine Kontrollmessung (Freimessung) durchgeführt werden.

Die folgenden Punkte sollten beachtet werden, um Schimmel im Haus nachhaltig zu beseitigen:

Schimmelpilz an Wand

 

  • Klärung der Ursachen
  • Richtige Bewertung von Art und Ausmaß
  • Fachgerechte Sanierung
  • Vorbeugung gegen Neubefall

 

 

Schimmel im Haus - Folgen für die Gesundheit

Schimmelpilze finden in Wohnräumen gute Lebensbedingungen vor und werden zum Gesundheitsrisiko. Die luftdichte Bauweise von Häusern und Wohnungen verstärkt das Problem oftmals. Gesundheitliche Symptome können sehr vielfältig sein. Oft zeigen sich hartnäckiger Husten, Schnupfen, Haut- und Schleimhautreizungen, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, asthmatische Beschwerden, Allergien oder Müdigkeit. Einige Schimmelpilze können Gifte (Mykotoxine) abgeben, die krebserregend, neurotoxisch, erbgutschädigend oder fruchtschädigend wirken können.

 

Fallbeispiele für Schimmelpilzuntersuchungen

Weitere Informationen über Schimmelpilze in Innenräumen